Meine Brot-Back-Euphorie  beschert mir immer wieder kleine und grosse Mengen an Schwarzbrotresten. Wer kennt das nicht? Wenn das frischgebackene Brot schon betörend duftet, möchte man das Scherzerl von vor zwei Tagen nicht mehr essen.  Aber was tun mit den Resten?  Wegschmeissen geht gar nicht! Was nun?

Meine Schwarzbrotreste schneide ich in dünne Scheiben, trockne sie unter einem Küchentuch, und reibe sie danach entweder mit einer kleinen Handreibe oder drehe sie durch den Fleischwolf. Das Ergebnis sind Schwarzbrotbrösel, die sehr trocken in einem Schraubglas im Küchenkasterl gut lagerbar sind.

Meist verwende ich diese Brösel bei den nächsten Fleischlaibchen. Das Gewicht der Brösel lasse ich mit dem doppeltem Gewicht an Wasser 10 Minuten einweichen und mische es unter das Fleisch. 

Eine weitere Möglichkeit bei grossen Mengen an Schwarzbrotbröseln ist, diese auch 1:2 mit Wasser aufquellen zu lassen und bis zu 1/5  des Brotgewichtes, des neu zu backenden Brotes, in den Teig einzuarbeiten.

Croutons, Brotchips und unendlich viel weitere Möglichkeiten gibt es im Netz an Rezepten,  um dieses hochwertige Lebensmittel angemessen zu verarbeiten.

Meine Weissbrotreste werden als Semmelbrösel verarbeitet.  Selten, aber manchmal doch, gibt es einen Scheiterhaufen mit Äpfeln und den Semmelresten.

Probiert es aus! 

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